Lexa A. Thomas.

Schon in frühester Jugend, im dörflichen Finowfurt, zwischen Hühnern und Schweinen, Tischlern und Schweißern, fiel er aus der Rolle. Das führte zum Studium der klassischen Komposition (Aleatorik, NeuTon) und Bass an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Zuvor studierte der vielseitige Musiker Chorleitung beim Rundfunk-Jugendchor (RJC) Wernigerode und anschliessend Filmmusik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, sowie bei dem hochrenommierten Filmkomponisten Conrad Pope (John Williams – Orchestrator (E.T., Harry Potter)) in Wien.

Als Bassist stand und steht Lexa A. Thomas mit Kerschowski, dem Jazzorchester Vielharmonie, Rumpelstil, Wolfgang Lippert, Gerhard Gundermann, Norbert Bischof, Arno Schmidt, Stefan Körbel, Gerhard Schöne, Martin Moss, mit der Tina Tandler Blue Band, Eighties4ever, Dorothea & The Planets und der Thomas-Rühmann-Band auf der Bühne.

Er war in der Zeit von 1986 bis 1989 der jüngste ececutiv producer der größten osttdeutschen Plattenfirma Amiga. (LPs: Gundermann - "Männer, Frauen und Maschinen", Norbert Bischof, Stefan Körbel, Kleeblatt-LPs)

Von 2000 bis 2003 agierte Lexa als Tonmeister bei „Falco meets Amadeus“ am Berliner Theater des Westens, dem Deutschen Theater München, an der Oper Graz und der Wörtherseebühne in Kärnten sowie 2006-2008 beim Katja-Riemann-Oktett, „100 Jahre Axel Springer“-Revue 2012 (mit Udo Lindenberg / Max Raabe / Ulrich Waller / Herbert Knaup / Leslie Malton u.v.a.).

2013 zeichnete Lexa A. Thomas als Musical Direktor und Bassist bei der Premiere des Musiktheaterstücks "Das Totenschiff" von Gerulf Pannach und Christian Kunert nach Motiven des gleichnamigen Romans von B. Traven am Theater am Rand in Zollbrücke verantwortlich.

Zeitgleich zu seiner mannigfaltigen musikalischen Tätigkeit schrieb Thomas 1989 eine Ballettmusik für die damalige Primaballerina der Staatsoper Berlin Ines Dalchau (Choreographie: Annett Scholwin). Weitere eigene Musical-Kompositionen lieferte er unter anderem 1996 und 1999 für den Friedrichstadtpalast, 2001 für das Theater des Westens und 2004 für die Arena Berlin, 2005-2017 für das Tanzensemble „Step By Step“. Seit 2004 komponiert der Vollblutmusiker auch für Trickfilm-DVDs und Hörspielreihen bei Universal-Music. 2002 erhielt er den ARD-KinderHörspielpreis für "Angstmän" von Hartmut Al Kurdi (Regie: Klaumi Klingsporn). 2008 wurde er für "quergelesen" (KiKa) für den Grimme-Preis nominiert.

Aktuell komponiert er für den rbb die Reihe „Geschichtenerzähler“ (Katharina Thalbach, Axel Prahl, Benno Fürmann, Thomas Rühmann, Anna Fischer), ist Produzent der Alben „Poppy Soul Orbit“ von Dorothea Breil , „I“ von Dan Stein (noch nicht released) und „Ný landy“ mit seinem Duo-Partner Michael Behm.

Seine musikalische Reise führt Lexa A. Thomas nun wieder zu seinen Wurzeln zurück. Als Solist am 6-saitigen Bass, garniert von raffinierter Elektronik, mit dem persönlich - emotionalen Programm „Seelentöne“, zaubert er skurril-vertraute Klang-Gebilde auf die Bühne, die in ihrer Einmaligkeit ihresgleichen suchen...